Esko Samu von den Schlossberger Wöllfen

            untersteht den Zuchtbestimmungen des VSNH e. V.

 

 

Zuchtbuch führender Verein

Zuchtbestimmungen zum Zuchtzulassungsverfahren (ZTP)

Stand 01.04.2017

1.) Es gelten die in der Zuchtordnung aufgeführten Mindestanforderungen.

2.) Es gilt der beim VSNH e.V. hinterlegte Standard für die entsprechende Rasse.

3.) Als Pflichtuntersuchung gelten die in der Zuchtordnung (3.Ausführung2017) Teil 2 festgehaltenen Untersuchungen.

Der VSNH e.V arbeitet mit LABOKLIN zusammen. 

Wenn alle Untersuchungsergebnisse vorliegen, übernimmt ein Zuchtwart/Zuchtrichter die Zuchtzulassung:

Ein Zuchtwart/Zuchtrichter wird über den Verein angefordert.

Ein Ausstellungsbesuch oder Ausstellungsergebnis ist für eine Zuchtzulassung im VSNH nicht notwendig.

Der Zuchtwart führt das Zuchtzulassungsverfahren durch, der Hund wird vermessen, Gebiss und Phänotyp wird begutachtet (nach Maßgabe des Standards beim VSNH). Der Zuchtwart gibt die Untersuchungsergebnisse und das Ergebnis der Zuchttauglichkeitsprüfung an das ZBA des VSNH weiter, und von dort wird  dem Besitzer das Ergebnis mitgeteilt. Die Zuchtzulassung wird auf Wunsch in die Ahnentafel eingetragen, ansonsten extra Formular.

  • > Merlezüchtungen sind untersagt
  • > Farbfreigabe (s. auch Standard) für alle Varietäten
  • > Verpaarungen der Größen untereinander sind gestattet, sie bedürfen keiner gesonderten Genehmigung, sollten durch den Züchter aber begründet      werden können.
  • > Einkreuzungen fremder Rassen nur nach Absprache mit Zuchtleitung, HZW und Vorstand, Zuchtprogramme und Wünsche dieser Art bitte an den
  •    Vorstand richten. Generell Genehmigungspflichtig!  Zusatz : Auf der Mitgliederversammlung 2017 wurde ein Auszuchtprojekt mit dem finnischen           oder  schwedischen Lapphung genehmigt.
  • > Inzestverpaarungen sind untersagt und stellen einen Zuchtverstoß dar.
  • > Verpaarungen sollten einen geringen IK und AVK aufweisen, Werte können über die Datenbank Deutscher Spitz errechnet werden oder sind über        das Zuchtbuchamt des VSNH zu erfragen.

 

Unsere Hunde haben ein Recht darauf, dass wir ihr körperliches Wohlbefinden über unsere Vorstellungen von Schönheit und die Einhaltung eines Rassestandards stellen!
Verantwortungsvolle Züchter sind dazu verpflichtet, sich gegen unsinnige  Zuchtvorschriften zu wehren.

                          Auch wir als Deckrüden-Besitzer stehen in der Pflicht für eine Gesunde Verpaarung !

 

 

Ahnennachweis – brauch ich nicht, ich will nicht züchten!

 

Stopp , der Ahnennachweis gibt Ihnen viele wichtige Informationen, in Bezug auf:

-die Gesundheit der Eltern, Großeltern, Urgroßeltern und Ururgroßeltern.

Die Ergebnisse der Pflichtuntersuchungen müssen eingetragen werden.

-den Verwandtschaftsgrad (je weniger Verwandtschaft vorkommt, umso weniger Möglichkeit besteht, dass sich Erbanlagen mit ungünstigen Eigenschaften/Krankheiten multiplizieren).

Untersuchungen:

PL steht für Patellaluxation, Patella ist das Knie, wenn es luxiert, verrutscht  die Kniescheibe.

Bei den Klein- und Zwerghunderassen gehört die Patellaluxation zu den häufigsten Erbfehlern.

Die Untersuchung ist eine Tastuntersuchung, ausgeführt durch einen speziell geschulten Tierarzt mit einem Spitz, der min. 12 Monate alt ist. Das Ergebnis wird in Grad 1 – 4 auf speziellen Formularen festgehalten

PL 0 bedeutet kein Befund. In der Zuchtordnung des entsprechenden Zuchtvereins steht, bis zu welchem Grad der Spitz in der Zucht eingesetzt werden darf.

HD steht für Hüftgelenksdysplasie, eine Verformung der Hüftpfanne und oder –kugel.

Sie tritt bei vielen größeren Rassen häufig auf. Vom min. 1-jährigen Spitz wird Röntgenaufnahme gemacht und an Gutachter (Uniklinik) zur Auswertung geschickt. Das Ergebnis wird in Grad A – D auf speziellen Formularen festgehalten.

HD A bedeutet kein Befund. In der Zuchtordnung des entsprechenden Zuchtvereins steht, bis zu welchem Grad der Spitz in der Zucht eingesetzt werden darf.

 

Der rechnerische Verwandtschaftsgrad wird berechnet durch den:

Inzuchtkoeffizent, Abkürzung: IK gut ist ein Wert unter 6 %. Dieser Wert beziffert den Verwandtschaftsgrad.

Ahnenverlust, Abkürzung: AV gut ist ein Wert von  unter 15 %. Dieser Wert beschreibt, wie viele Ahnen im Stammbaum mehrfach vorkommen.

VI steht für Vollständigkeitsindex und sollte sich auf 6 Generationen im Ahnennachweis beziehen. 100 % bedeutet die Vollständigkeit der Ahnen über 6 Generationen.

Auf der HP: www.datenbank-deutscher-spitz.de bekommen Sie die Werte, für die von ihnen ins Auge gefasste Zuchtstätte / Wurf, bzw. Sie können sie sich auf Anfrage senden lassen.

Der Spitz ist nach wie vor ein robuster und gesunder Hund mit den Eigenschaften
eines hervorragenden Familien- u. Wachhundes.
Die negativen Eigenschaften, die ihm noch aus alten Zeiten anhängen, rühren von der damaligen Haltung dieser Hunde her.
Der Spitz verrichtete früher auf vielen Höfen den Wachdienst, und das nicht selten an der Kette. Ein Spitz braucht, noch mehr wie andere Hunde, auch die Nähe zum Herrchen/Frauchen.

 


Iim Jahr 2003 wurden der Groß- und Mittelspitz zusammen mit dem Deutschen Pinscher von der GEH (Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen) zur vom Aussterben bedrohten, gefährdeten Haustierrasse erklärt.
Der Großspitz wurde dabei als extrem gefährdet eingestuft

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